Fachberatung
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Schon gewusst:
Dass ein Maulwurf sein Dasein im Garten über seine aufgeworfenen Hügel ankündigt und sich hauptsächlich von Regenwürmern ernährt, weiß wohl jeder von uns.
Der Maulwurf steht schon lange unter Naturschutz. Man darf ihn vertreiben, aber nicht töten.
Das solch ein Hügel jedoch nie genau über dem Gang, sondern wegen des schrägen Nachobendrückens immer um ca. 15 cm versetzt zum Vorschein kommt, ist oft eine neue Erkenntnis.
Bis zu 200 m lange Gangsysteme legt ein einzelner Maulwurf über die Grabtätigkeit an. Dabei bewegt er sich mit seinen vorderen großen Grabschaufeln drehend wie ein Bohrer durch das Erdreich.
Die aufgewühlte Erde wirft er mit großer Geschwindigkeit so lange hinter sich, bis sie ihn bei der weiteren Arbeit behindert und es ihm "unbequem" wird.
Dann setzt er über das Nachobenkommen und das Herausschieben mit der Schnauze einen neuen Erdhügel auf. In nur einer Stunde schafft er so je nach Bodenbeschaffenheit ca. 7 bis 18 m neues Gangsystem.
Diese Gänge funktionieren wie ein Spinnennetz. Alle 3 bis 5 Stunden durchläuft der Maulwurf mit einer Geschwindigkeit von ca. 4 km/h all seine Röhren und trifft dort auf seine zwischenzeitliche eingedrungene Beute wie Regenwürmer, kleine Insekten, Larven und Spinnen.
Besonders große Maulwurfshaufen, so genannte "Burgen" sind Kennzeichen für den Aushub einer Nestkammer, die immer tiefer angelegt wird als die nur 10 bis 20 cm unter der Erdoberfläche verlaufenden Gänge. Der ca. 16 cm große, einzeln lebende Maulwurf hält keinen Winterschlaf und ist nacht- und tagaktiv.
Der grüne Tipp:
1kg zerkleinerte Thuja- und Fichtenzweige mit kochendem Wasser überbrühen, dann mit 20l Wasser zu einer Jauche ansetzen. Zur Maulwurfs- und Wühlmausvertreibung in die Gänge gießen.